Auch wenn manche Medien wie die Tagesschau versuchten, es herunterzuspielen: 175.000 Menschen gegen den “Sozialkahlschlag” am letzten Septemberwochenende– das ist ein deutliches Zeichen.
Allein in Nürnberg, der zentralen Demo in Bayern, wurden um die 25.000 Menschen geschätzt.
Einige Altdorfer*innen trafen sich morgens mit uns am Altdorfer Bahnhof – darunter auch Aktive von DIE LINKE ALTDORF.
In Nürnberg ging es zusammen mit anderen Grünen zum ersten Startpunkt am Plärrer.
Unter Moderation vom mittelfränkischen Gewerkschaftschef Stephan Doll waren dort vom Lautsprecherwagen klare Worte zu hören: „Wir sind laut“ – „gegen ein 2KlassenSystem“!
Oder die Wiederholung einer treffenden Aussage von BR24: „Es wird am Sozialen gespart, damit aufgerüstet werden kann.

Mit einem breiten Demozug ging es durch den Frauentorgraben.


Am Kornmarkt angekommen hiess es zusammenrĂĽcken, denn bald quoll der grosse Platz ĂĽber – bis zum Hallplatz weitete sich die Versammlung aus und machte deutlich: Soziale Sicherheit ist keine Nebensache.
„Wenn Not und Verzweiflung wächst, stirbt das Miteinander. Wenn das Miteinander stirbt, dann stirbt die Demokratie“, machte ein Redebeitrag die weitreichende Bedeutung der Lage deutlich.
Besonders eindrĂĽcklich mahnte eine junge Gruppe die Generationengerechtigkeit an.
Dabei wurde klar: Es geht jungen Leuten nicht ums Chillen, sondern um eine existentielle Sicherheit, z.B. um sich trauen zu können, eine Familie zu gründen.

Als Altdorfer Grüne sagen wir ganz klar: Kürzungen treffen besonders Menschen, die ohnehin wenig Spielraum haben – Alleinerziehende und Familien, Menschen mit geringem Einkommen und diejenigen, die in sozialen Berufen arbeiten.
Gerade die Menschen, die unsere Gesellschaft jeden Tag tragen, verdienen UnterstĂĽtzung und Anerkennung. Ob in der Pflege, in der Medizin, in der Jugendhilfe, in der Behindertenhilfe oder in vielen anderen sozialen Berufen: Wir sind auf diese Menschen angewiesen.
Deshalb sagen wir heute vor allem auch: Danke. đź’š
Danke an alle, die sich tagtäglich für andere einsetzen. Und danke an alle, die heute gemeinsam für eine soziale und solidarische Gesellschaft auf die Straße gegangen sind.
Sozialabbau geht uns alle an. Auch in Altdorf.
Gemeinsam haben wir auch als Altdorfer*innen deutlich gemacht: Soziale KĂĽrzungen gehen uns alle etwas an. Denn sie werden auch Auswirkungen auf unsere Stadt und auf die Menschen hier vor Ort haben.