Obwohl es für viele ein normaler Arbeitstag war, sehr heiß und kurz vor den Sommerferien:
Auch zu dieser 2. Kundgebung in Nürnberg für sozialen Zusammenhalt statt Kahlschlag waren viele Menschen von verschiedenen Gruppen gekommen. Aufgerufen hatte der DGB. Gemeinsam sind wir auch aus Altdorf angereist.

In den Reden wurde vieles angesprochen:
- Die soziale Schere geht immer weiter auseinander:
Wenige Menschen haben viel Vermögen,
während immer mehr Menschen unter finanziellen Druck geraten.
Dabei ist genügend Wohlstand vorhanden. Die Frage ist: wie wird das Geld verteilt? - Die ärztliche Versorgung gerät vielerorts an ihre Grenzen.
- In sozialen Berufen gibt es enormen Personalmangel und Überlastung.
Viele Fachkräfte verlassen ihre Berufe, weil sie die Arbeitsbedingungen nicht mehr mittragen können. - Wenn wirtschaftliche Interessen und Lobbyeinflüsse wichtiger werden als das Gemeinwohl, leidet unsere gesamte Gesellschaft.
Wir sehen:
Soziale Gerechtigkeit ist deshalb auch eine demokratische Frage.
Wer Menschen das Gefühl gibt, abgehängt zu sein, stärkt Frust und Misstrauen.
Eine solidarische Gesellschaft, in der alle Menschen die Chance auf ein gutes Leben haben, ist der beste Schutz für unsere Demokratie.
Die Kundgebung hat gezeigt, dass viele Menschen bereit sind, für diese Werte einzustehen.
Besonders gefreut hat uns der Austausch mit den Grünen aus Nürnberg.
Ins Gespräch zu kommen, gemeinsam Flagge zu zeigen und für soziale Gerechtigkeit einzustehen, verbindet.

Auch in Altdorf wollen wir uns für Solidarität und Zusammenhalt einsetzen.
Wir laden alle Interessierten ein, sich bei unserer neugegründeten AG Soziales einzubringen!