Bayern braucht Freiheitsenergie! Demofahrt nach München

Die bisher größte Demo für Erneuerbare Energien mit 80.000 Menschen in vier deutschen Großstädten – und wir waren dabei!

Wir hatten extra auf alten Wahlplakataten Demo-Plakate gestaltet, die wir am Rand der Kundgebung zum Spaß der Umstehenden zusammenbastelten – und dann gings los…

3 grüne Demonstranten legen ein Demoplakat auf eine Holzlatte
Karl Schumann tackert das Demoplakat auf die Latte
Demonstrierende laufen durch eine Allee zum Siegestor


Der Platz vor dem Siegestor in München war voll.
Besonders beeindruckt hat uns der Auftritt der grünen „Powerfrau“ Katha Schulze. Die bayerische Fraktionsvorsitzende erhielt viel lauten Beifall, auch für ihre Kritik an Ministerpräsident Söder:
„Mit seinem Schwärmen für kleine AKW lenkt er nur ab von den Versäumnissen seiner Regierung!
Das sieht man schon daran, dass auf 92% der öffentlichen Gebäuden immer noch keine PV-Anlagen sind!“
Ihr Gruß an Söder mit dem Sprechchor „Bayern braucht – Freiheitsenergie“ wirkte wie ein Weckruf in der Menge.

Viele Menschen von hinten mit Fahnen und Schilder in der Menge vor dem Siegestor

Auch Franziska Buch vom Umweltinstitut München sprach von Freiheit. Sie kritisierte das „Freiheits-Versprechen“ der schwarz-roten Bundesregierung, das mit der Erlaubnis des Einbaus fossiler Heizungen eine Kostenfalle in unsere Keller holt. Denn die absehbare Verteuerung von Öl und Gas müssen vor allem Mieterinnen und Mieter mit steigenden Heizungskosten ausbaden.
„Das ist nicht das, was ich mir unter Freiheit vorstelle!
Mein Ziel ist die Freiheit, gut zu leben, ohne mir und anderen zu schaden!“
Da können wir nur voll zustimmen!

Ein Demoschild: „Eiscreme statt Eisschmelze“, daneben eine Eistüte mit 3 Eiskugeln in Deutschlandfarben

Auch andere sprachen über diesen Zusammenhang in der aktuellen Krise: Erneuerbare Energien sind nicht nur ökologischer, sondern befreien auch von fossiler Abhängigkeit von Kriegsherren und Autokraten.
„Meine Energie muss nicht durch die Straße von Hormus“ stand auf einem Demoschild dazu.
Das stand auf unserem:

Demoplakat mit dem Text: „Öl und Gas macht kein Spaß!“

Beim Ausklang im Biergarten war sich die grüne Demogruppe einig: Eine wichtige Aktion, ein gelungener Tag. „Politik kann eben auch Spaß machen…“ fasst Ortssprecherin Susanne Pannewick zusammen.

3 Grüne sitzen mit Biergläsern an einem Tisch im Biergarten