„Nürnberg liebt“ – unter diesem Motto füllte sich am Wochenende die Nürnberger Innenstadt mit 20.000 fröhlichen Menschen – das sind wieder deutlich mehr als im Vorjahr. Sie waren gekommen, um beim alljährlichen CSD die Vielfalt zu feiern – und zu behaupten gegen Diskriminierung und Hass. Besonders nach dem brutalen Anschlag in Berlin vor 2 Wochen.
Aus Altdorf gab es eine gemeinsame Demofahrt ab dem Bahnhof, auch aus dem Nürnberger Land waren Menschen angereist, darunter einige Grüne vom Team Vielfalt mit Vielfaltssprecherin Birgit Ottengraf, aus verschiedenen Ortsverbänden und von der GrünenJugend.


Mit dem bunten Wagen der Grünen unter dem Banner „Vielfalt ist unsere Stärke“ waren wir Teil eines riesigen bunten Demozugs durch die Nürnberger Innenstadt.

Vertreten war auch die Grüne Landtagsfraktion mit MdL Verena Osgyan und die Grüne Bundestagsfraktion mit MdB Rebecca Lenhard und MdB Sascha Müller.

Entlang des Weges der bunten Schlange vom Prinzregentenufer bis zum Kornmarkt standen Trauben von Menschen, die mit Regenbogenfahnen und kreativen Kleidungen ein buntes Leben zum Ausdruck brachten. Dem Schrecken durch das Attentat auf den CSD in Berlin setzten sie klare Botschaften entgegen wie: „Für Berlin! Für Menschenrechte! Für Vielfalt!“ oder einfach: „Qwir“.

Beteiligt waren Menschen aller Altersgruppen, von Kindern, die Regenbogen auf die Straße malten, über frech frisierte Jugendliche und tanzende Boomer bis zu Alten im Klappstuhl oder Rollstuhl am Straßenrand.

Wir sind froh, dass wir dieses Zeichen unterstützen konnten, gerade jetzt.
Denn der Berliner Anschlag galt der Freiheit, der Vielfalt und dem offenen Miteinander, für das der CSD steht.
Gerade jetzt braucht es eine Politik, die Vielfalt stärkt und Menschen schützt – statt bei queeren Projekten, Demokratieförderung und Antidiskriminierungsarbeit zu kürzen. Denn eine vielfältige Gesellschaft ist kein Selbstläufer. Sie lebt von Menschen, die Haltung zeigen, füreinander einstehen und gemeinsam dafür kämpfen.
Dafür setzen wir uns weiter ein – hier in Altdorf, in unserem Alltag, in der lokalen Politik.
