„Nein heißt Nein –
off- und online!“
Mit solchen Rufen zogen auch Grüne aus Altdorf und dem Nürnberger Land mit ca. 1.500 Menschen durch die Nürnberger Innenstadt. Vor allem Frauen, aber auch solidarische Männer. Junge und die „Grantifa“ – die grantig gewordenen Omas (und Opas) gegen Rechts: grantig, weil sie immer noch für Menschenrechte kämpfen müssen.
Anlass war die mutige Veröffentlichung von Collien Fernandes, dass sie mit gefälschten Accounts und Sexvideos („Deepfakes“) im Internet benutzt und bloßgestellt wurde – von ihrem eigenen Partner.
Doch die Solidarität galt allen Frauen, die von dieser und anderer sexualisierter Gewalt betroffen sind. Und denen oft nicht geglaubt wird, deren Leid bagatellisiert wird.
Als Rednerinnen sprachen Betroffene wie eine Mutter, deren Töchter vom Expartner gestalket und massiv unter Druck gesetzt wurden. Bis der Ex die Tochter umbrachte. Femizid – getötet aus Frauenhass.
Mit ihrem mutigen Auftritt machte diese Frau deutlich: Digitale Gewalt ist Gewalt und als Gewaltdrohung unbedingt ernst zu nehmen!

Auch Politikerinnen sprachen und versprachen ihren Einsatz für Frauen: Evelyn Schötz (MdB Die Linke), Rebecca Lenhard (MdB BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN) und Verena Osgyan (MdL BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).
Eine große Verbundenheit war spürbar -verbunden im „Kollektivschmerz“.
Wir wichtig solche Zeichen sind:
Gewalt muss benannt werden – diese Patriarchat zerstört Menschlichkeit – für alle!
Es zerstört die Grundwerte unserer Demokratie.

Wir werden weiter für Menschlichkeit und Frauenrechte kämpfen.
