Auch in Ludersheim und Eismannsberg stellte sich das Team GRÜN vor.


Dann sprach Dieter Pletz über die Dinge, die er als Bürgermeister besser machen will.
Und er erklärte, wie man wählt.

Dann ging es um die Anliegen der Bürger*innen – denn: wir wollens wissen!
„Wenn eine Frau mit Kinderwagen an der Ludersheimer Straße läuft, spürt sie den Fahrtwind der LKW“. Mit dieser anschaulichen Beschreibung klagten einige beim Besuch der Altdorfer Grünen im Ludersheimer Feuerwehrhaus über den starken Durchgangsverkehr in der engen Dorfstraße. Schwerlastverkehr aus dem Nachbarort, rücksichtsloses Rasen und fehlendes Verständnis für die Anwohner*innen macht den Bewohnern zu schaffen. Für die Lösungsidee Tempo 30 ist Bürgermeisterkandidat Dieter Pletz bereit, sich hartnäckig einzusetzen. Und konnte damit die geäußerte Hoffnung stärken: „Ludersheim bleibt lebenswert!“
Zum neuen Fuß-Radweg an der Fischbacher Straße gab es Zustimmung zum Vorschlag der Grünen, die Straßenüberquerung mit Straßenbemalung und einem Warnlicht sicherer zu machen.
Offen zeigte sich das grüne Team, besonders Anni Blüml als langjährige Kämpferin in der Trassen-BI, auch für die Sorgen zum geplanten Netzausbau, der mit seinen Gesundheitsrisiken „ein Langzeitthema“ sei.
Zur Leitungsalternative, der dezentralen Stromerzeugung, gab es in Eismannsberg Bedenken gegen PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Das grüne Spitzenduo Blüml-Pletz berichtete von der Fraktionsforderung, nur noch sog. „Agri-Photovoltaik“ zuzulassen, wo PV-Anlagen durch senkrechte Anbringung die landwirtschaftliche Weiternutzung zulassen. Die Bevorzugung von PV-Modulen, auch auf öffentlichen Dächern und über Parkplätzen, stieß in Eismannsberg auf Zustimmung.
Zum Thema Verkehr wurde im Eismannsberger Roten Hahn nach dem Sinn einer Nordumgehung gefragt. Dabei gab es durchaus Zustimmung zur grünen Idee, statt Autoverkehr zu verlagern ihn zu reduzieren, z.B. durch Erleichterungen des ÖPNV wie beim 9€-Ticket oder durch besseren Linientakt.
Mehrere konkrete Probleme nahmen die Grünen bei beiden Veranstaltungen mit – und Dieter Pletz lud am Schluss ausdrücklich ein: „Sie müssen uns ohne Scheu Dinge mitgeben, wir sind dankbar dafür!“
Das geschah dann auch weiter in den Gesprächen an den Tischen – und unter den jungen Frauen am Tresen.