Gesichter. Ideen. Zukunft – Gespräch zur Wahl im Sportpark

Um die Gesichter auf Wahlplakaten und Flyern lebendig werden zu lassen, hatten wir in den Sportpark des TV1881 Altdorf eingeladen.
Zum Empfang gab es erstmal ein buntes Buffet auf einer festlich dekorierten Tafel.

Auf der weiß gedeckten Tafel steht ein festliches Buffet.

Die Begrüßung übernahm Bürgermeisterkandidat Dieter Pletz.
der schnell das Wort weitergab an die Listenkandidat*innen, die sich persönlich vorstellten.

Vorne stehen die Top-Listenleute: (von links) Philipp Kullmann, Oliver Ludewig, Anni Blüml, Dieter Pletz, Sonja Ständner, Silke Roth, Michaela Müßigbrodt.
Anni Blüml redet engagiert
mit ihren Händen

Anni Blüml findet Bürgerbeteiligung wichtig: Runde Tische mit wirklicher Mitsprache, z.B. zur Gestaltung des Marktplatzes.
Sie will auch im neuen Stadtrat kritische Fragen stellen und Varianten einfordern.

Silke Roth…

Silke Roth steht vorne und denkt nach.

… will sich als Umwelt und Landschaftsplanerin für einen verantwortungsvoller Umgang mit Flächen, Landwirtschaft und Naherholung einsetzen. Zum Thema Wohnen ist ihr wichtig: Nicht immer gleich bauen!

Sonja Ständner…

Sonja Ständner spricht mit Mikrofon.

… hat aus ihrer Arbeit als Heilpädagogin das Motto: „Erst verstehen…“ So will sie auch in der Stadt Menschen mit ihren Anliegen begegnen, zuhören und Stimme für die sein, die sich selber nicht gut vertreten können.

Michaela Müßgbrodt…

Michaela Müßigbrodt spricht mit Mikrofon.

…ist verliebt in Altdorf. Sie kann ihre berufliche Erfahrung mit öffentlichen Bauvorhaben in den Stadtrat einbringen. In allem setzt sie sich dafür ein, unser Lebensgrundlagen im Blick zu behalten.

Philipp Kullmann…

Philipp Kullmann spricht mit Mikrofon.

… hat 3 Perspektiven:
als Familienvater setzt er sich dafür ein, dass Altdorf für Familien attraktiv bleibt und wird,
als DataScientist will er Dingen genau auf den Grund gehen,
als Neubürger sieht er es als sein Pflicht an, sich einzubringen.

Für Oliver Ludewig…

Oliver Ludewig spricht mit Mikrofon.

… sind seine Kinder Motivation für sein Engagement. Er setzt sich dafür ein, dass auch Kinder in Altdorf sich sicher bewegen können, z.B. mit dem Rad am Marktplatz.
Für die Zukunft hat er den Blick auf die Folgen des Klimawandels.

Markus Jungfer…

Markus Jungfer spricht mit Mikrofon.

…will sich als Altstadtbewohner einbringen für einen Marktplatz für alle, nicht nur für Fahrzeuge zum Durchfahren.

Niklas Baumgardt…

Niklas Baumgardt spricht mit Mikrofon.

…ist mit 23 gar nicht der Jüngste auf der Liste.
Er setzt sich selbstverständlich für junge Menschen ein:
Räume für Jugendliche schaffen ist sein Ziel – „den Rest machen sie schon selbst“

Miranda Bellchambers…

Miranda Bellchambers

…sagt: „Wir haben viel zu tun, aber wir haben nicht viel Zeit. Wir müssen jetzt handeln!“

Rolf Michler…

…will sich mit seiner beruflichen Erfahrung in Kraftwerksbau für eine zukunftsfähige Energieversorgung einsetzen. Und für sicheres Radeln in Altdorf.
Er hat die Busfahrpläne für die Ortschaften zusammengestellt.

Petra Spieß…

Petra Spieß spricht mit Mikrofon.

Sabine Bohmeyer…

Sabine Bohmeyer spricht mit Mikrofon.

…hat als Sozialpädagogin das Anliegen, dass Kinder den Bezug zur Natur behalten oder wieder bekommen.

Alexander Prietzel
will: „Der Stadt Bestes im guten Miteinander“

Reinhard Feustel…

Reinhard Feustel hört zu.

…hat sich schon in mehreren BI’s dafür eingesetzt, dass die Umgebung Altdorfs nicht zugebaut wird.

Susanne Pannewick…

Susanne Pannewick spricht.

…setzt sich im Ortsverband und für die Stadt dafür ein, dass Menschen mit ihrer Verschiedenheit gemeinsam gute Wege suchen. „Wenn Vielfalt gewinnt, gewinnen wir alle.

Susanne Haller…

Susanna Haller

Horst Topp…

Horst Topp spricht mit Mikrofon, Dieter Pletz hört ihm lächelnd zu.

(auf dem letzten Nachrückplatz) sagt:
„Jeder Parkplatz bringt uns Autos“

Dann beschrieb Bürgermeisterkandidat Dieter Pletz seine Lebens- und Berufserfahrungen, aus denen seine Kompetenz als Bürgermeister erwächst:

Dieter Pletz spricht mit Mikrofon.

Er war jahrzehntelang beruflich tätig mit weitreichender Personalverantwortung und in globalen Organisationsstrukturen einer Weltfirma, danach hat er sich ehrenamtlich für Naturschutz engagiert.

Auf die Frage nach seinen Herzensprojekten beschrieb er seine Ansätze:
Zum einen ein Stadtentwicklungskonzept, das der bisherige Stadtrat und Bürgermeister abgelehnt haben. Mit der Frage „Was wollen wir für Altdorf in 20-30 Jahren?“ kann man genau sagen, was wir heute dafür tun müssen.
Außerdem will er aktiv und mutiger als Stadt die Energie- und Wärmeversorgung in die Hand nehmen – auch als Geschäftsmodell für Stadt und Bevölkerung.
Schließlich sieht er Gemeinschaft als Potential Altdorfs, das er fördern will.

Die Fragen aus dem Saal:

  • Setzen die Grünen sich dafür ein, dass die gefällten Bäume in der Lowig-Siedlung nachgepflanzt werden?

Ja, Dieter Pletz hat den Vorgang bereits genau begleitet und mit dem Umweltbeauftragten der Stadt geklärt: 4 Bäume müssen nach Baumschutzverordnung nachgepflanzt werden

  • Setzen sich die Grünen für die Abschaffung von Silvesterkrachern ein?

Eine Kommune hat dazu nur wenige rechtliche Möglichkeiten. Die Grünen haben in ihrem Wahlprogramm das Ziel, Alternativen zu fördern.

  • Wie wollen die Grünen die Verkehrsprobleme der Stadt lösen?

Anni Blüml: Lösungen sollten unbedingt gemeinsam mit verschiedenen Interessensgruppen entwickelt werden. Wir brauchen mehr Experimentierfreudigkeit mit Maßnahmen wie einer zeitlich eng begrenzten Sperrung (z.B. am Wochenende oder im Sommer) mit genauer Beobachtung der Auswirkungen.
Dieter Pletz: Es gibt noch mehr Ideen – Marktplatz als Spielstraße oder Einbahnstraße.

Michaela Müßigbrodt ergänzt: am Marktplatz geht es nicht nur um Verkehr, sondern auch um Aufenthaltsqualität wie Beschattung, die letztlich auch den Läden dient.

  • Warum kostet das Parken am neuen Parkplatz an der Rosenau nichts?

Das versteht auch Dieter Pletz nicht. Die Begründung mit der hohen Förderung des Platzes ist für ihn nicht nachvollziehbar.

  • Welche Ideen zur Wärmeplanung gibt es bei den Grünen?

Dieter Pletz will, dass die Stadt Initiative ergreift: nicht nur das Geforderte und Geförderte machen, sondern Energieversorung offensiv in die Hand nehmen. Wenn Firmen damit Geld verdienen wollen, muss das offensichtlich möglich sein – dann ist das auch ein Geschäftsmodell für die Stadt und die Bürger*innen.

Ein Schlusswort von Anni Blüml und Dieter Pletz: „Es braucht frischen Wind!“