Mobil mit Bus und Bahn – unser neuer Arbeitskreis bringt einige(s) in Bewegung

Der Fahrplanwechsel im Dezember hat eine Verschlechterung gebracht:
Die VGN gibt keine Papier-Fahrpläne mehr aus.
Deshalb haben wir unsere bewährte SB-Fahrplankarte für den Geldbeutel aktualisiert drucken lassen.

Es gab aber auch eine Verbesserung:
Orte ab 150 Einwohner werden in einem grundsätzlichen Takt angefahren:
* werktags tagsüber im Stundentakt
* abends und am Wochenende im Zweistundentakt.
In ländlichen Gebieten (=bei uns) wird das Angebot größtenteils durch Rufbusse abgewickelt.

Dahinter steht ein jahrelanges Engagement unserer grünen Kreistagsfraktion, die für diese Idee im letzten Jahr endlich die Mehrheit im Kreistag erreichen konnte.

Wir probieren selber aus, wie das funktioniert – indem wir zum Beispiel zu unseren Aktionen möglichst mit dem Bus fahren (wenn es mit dem Rad nicht geht):
Dabei mussten wir feststellen:
Das Busfahren ist bei uns leider manchmal recht kompliziert.

Wir fragen auch andere nach ihren Erfahrungen und Verbesserungsideen zu Stundentakt und Rufbussen, zum Beispiel bei den Dorfbesuchen und an unseren Wahlständen.

Wir stellen für die Ortschaften Bus-Fahrpläne zusammen und bieten sie an.
Wir stellen hier alle Fahrpläne auch digital zur Verfügung:

Wir machen am Samstag 7.Februar von 9.00 – 12.00 einen ganzen Wahlstand zum Schwerpunktthema „Mobilität für alle“, an dem wir Erfahrungen sammeln und Informationen und Beratung anbieten. Hier liegen sowohl SB-Fahrplänkärtchen als auch Bus-Fahrpläne in Papierform aus.

Außerdem hatten wir eine skurile Situation bei einer unserer Fahrten:
Eine Person konnte nicht in einen von einem anderen Fahrgast bestellten Rufbus kurzfristig dazusteigen, sondern musste an der Haltestelle zuschauen, wie der fast leere Kleinbus ohne sie wegfuhr.
Wir haben an die VGN geschrieben – und dort eine schnelle Klärung erreichen:
Ab sofort wurde zugesagt, dass Mitfahrten weiterer Fahrgäste in einem Rufbus möglich ist, solange Platz ist.

Wir bleiben weiter mobil für die Mobilität!